Entscheidungsvorblatt
 
VfGBbg: 2/13 Urteil vom: 24.01.2014 S-Nr.: 3311
   
Verfahrensart: Verfassungsbeschwerde
Hauptsache
     
entscheidungserhebliche 
Vorschriften:
- LV, Art. 12 Abs. 1; LV, Art. 52 Abs. 3 Alt. 2
- EMRK, Art. 6 Abs. 1 Satz 1
- StrRehaG, § 10; StrRehaG, § 11; StrRehaG, § 13; StrRehaG, § 16 Abs. 2; StrRehaG, § 17; StrRehaG, § 17a; StrRehaG, § 25
   
Schlagworte: - rechtliches Gehör
- effektiver Rechtsschutz
- Willkürverbot
- Amtsermittlungsgrundsatz
- persönliche Anhörung
- DDR-Akten
- Beweiskraft
- Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit
- Spitzeltätigkeit
- Freiwilligkeit
- Inhaftierung
- Kapitalentschädigung
- Besondere Zuwendung für Haftopfer
- Rückforderung
   
nichtamtlicher Leitsatz: Im Rahmen der nach § 11 Abs. 3 StrRehaG zu treffenden Ermessensentscheidung, ob eine mündliche Erörterung anberaumt wird, haben die Gerichte maßgeblich die prozessualen Grundrechte in den Blick zu nehmen. Dabei ist auch die Mündlichkeitsgarantie aus Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK zu berücksichtigen, wenn das Verfahren die Aufhebung und Zurückforderung sozialer Ausgleichsleistungen i. S. d. § 16 Abs. 1 StrRehaG betrifft.
   
Fundstellen:
   
Zitiervorschlag: VerfGBbg, Urteil vom 24.01.2014 - VfGBbg 2/13 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de

 

VERFASSUNGSGERICHT
DES LANDES BRANDENBURG

VfGBbg
  2/13