Entscheidungsvorblatt
 
VfGBbg: 64/18 Beschluss vom: 22.03.2019 S-Nr.: 3893
   
Verfahrensart: Kommunalverfassungsbeschwerde
Hauptsache
     
entscheidungserhebliche 
Vorschriften:
- LV, Art. 97 Abs. 1; LV, Art. 97 Abs. 3 Satz 2; LV, Art. 99 Satz 2; LV, Art. 100
- VerfGGBbg, § 12 Nr. 5; VerfGGBbg, § 51 Abs. 1
- BbgStrG, § 7 Abs. 2; BbgStrG, § 3 Abs. 3 Nr. 2
   
Schlagworte: - Kommunalverfassungsbeschwerde unzulässig
- unstatthaft
- Beschwerdegegenstand
- Beschwerdefrist
- Gesetz
- Urteil
- Auslegung durch Gericht
- Gesetzesanwendung
- Einzelfall
- Herabstufung einer Straße
- Selbstverwaltungsrecht
   
nichtamtlicher Leitsatz: 1. Gerichtsentscheidungen sind gemäß Art. 100 LV, § 51 Abs. 1 VerfGGBbg kein statthafter Beschwerdegegenstand einer Kommunalverfassungsbeschwerde.
2. Durch die einzelfallbezogene Gesetzesauslegung und -anwendung durch ein Gericht beginnt die Beschwerdefrist des § 51 Abs. 2 VerfGGBbg nicht erneut zu laufen, auch wenn die Gemeinde dadurch erstmals in ihren verfassungsrechtlich gewährleisteten Rechten betroffen sein kann (offen gelassen).
   
Fundstellen:
   
Zitiervorschlag: VerfGBbg, Beschluss vom 22.03.2019 - VfGBbg 64/18 -, verfassungsgericht.brandenburg.de

 

VERFASSUNGSGERICHT
DES LANDES BRANDENBURG

VfGBbg
  64/18